Haag i. OB.

Kurzer Bericht zur Sitzung des Bauausschusses am 28. Juli 2020

Im öffentlichen Teil  dieser Sitzung ging es um die Einziehung des Waldweges Löffelmooser Weg, eine Kiesabbaugenehmigung, einen Bauantrag, die Hubfeldstraße und den Neubau eines Ferkelstalls.

Von der Gemeinde Haag führt ein Waldweg nach Maitenbeth, der Löffelmooser Weg. Weil er seit Langem nicht mehr benutzt wird und deshalb überwachsen ist, wird er von beiden Gemeinden „eingezogen“, d.h. nicht mehr in ihrem Straßenverzeichnis aufgeführt.

In der Kiesgrube neben der B 12 baut u.a. die Firma Anderka Kies ab. Die beantragte Abbau-Verlängerung war vor ein paar Wochen vom Gemeinderat versagt worden, weil der Antrag zu spät gestellt worden war. Der eigentlich Grund für die Ablehnung war, dass es in dieser großen Kiesgrube mit der Wiederverfüllung und Renaturierung leider nur sehr zögerlich vorangeht. Nun hat das Landratsamt den Gemeinderat belehrt, dass der Antragssteller ein Recht auf Abbau hat und deshalb von der Gemeinde die Erlaubnis eingefordert. Diese wurde aber wiederum versagt, obwohl die Räte wissen, dass das Landratsamt dann seinerseits die Genehmigung erteilen wird.

Im Ortsteil Lerchenberg plant das Ehepaar Urban die Errichtung eines Doppelhauses mit sogar vier Wohnungen. Dies ist im Bebauungsplan so nicht vorgesehen, konnte aber genehmigt werden, weil das Gelände sehr steil ist und somit der Keller anderweitig genutzt werden kann als im Bebaungsplan vorgesehen ist. Das Grundstück ist so groß, dass alle anderen Auflagen leicht erfüllt werden können.

Anwohner der Hubfeldstraße beantragten, ihr kurzes Straßenstück wie im angrenzden Hubfeld als verkehrsberuhigt auszuweisen. Das Bauamt hat errechnet, dass diese Umwandlung mit den nötigen Straßenumbauten ca. 50.000 € kosten würde. Das war den Räten zu teuer. Dr. Bernhard Grabmeyer (Freie Wählergemeinschaft Haag) schlug deshalb vor, mit einem Busch wie im Hubfeld das Straßenstück an einer Stelle einzuengen, damit nicht so schnell gefahren wird. Frau Christine Huber (Die Grünen) änderten diesen Vorschlag insofern ab, als das Hindernis nur „technisch“ sein sollte, damit die Sicht durch einen Busch nicht beeinträchtigt werde. Dies soll nun die Bauverwaltung prüfen, war dann der allgemeine Beschluss.

In Allmannsau/Neuberg soll ein Abferkelstall errichtet werden, der zum alten Stall nicht ganz den  allgemein vorgeschriebenen Abstand einhält. Das war aus Sicht der Räte kein Problem.

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