Rückblick auf die Sitzung des Gemeinderates vom 8.6.2021

Im öffentlichen Teil dieser Sitzung ging es um die Planung der Außenanlagen rund um den Zehentstadel, um einen Ersatz-Markt-Termin und um die technischen Anschlussbedingungen des Haager Wasserwerks.

Herr Robert Kerfers vom Landschaftsarchitekturbüro Lex Kerfers aus Bockhorn bei Erding stellte eine Vorplanung für die Gestaltung des nahen Umfeldes des Zehentstadels vor. Weil die Fertigstellung des Zehentstadelumbaus noch lange dauern wird, versicherte die Bürgermeisterin, dass die Umsetzung dieser Planung in Abschnitten erfolgen werde. Der Marktplatz südlich des Zehentstadels liegt auf der Ostseite höher, auf der Westseite niedriger als das Gebäude. Diese Höhendifferenz soll mit Stufen ausgeglichen werden, die unterschiedlich lang verlaufen. So wird sich entlang dem Gebäude eine relativ ebene Fläche ergeben, die vor dem Eingang zum Westteil als Außenfoyer bezeichnet wurde. Auf der Ostseite dieser Fläche können Tische und Stühle für ein Cafè aufgestellt werden, das einem eventuellen Kino zugeordnet werden kann. Auf der Nordseite entlang dem Graf-Ladislaus-Weg wird der Eingangsbereich des Bauernmarktes vergrößert und ein Vorplatz zum nördlichen Zugang zu Pfarrsaal und Bücherei geschaffen. Höhendifferenzen werden auch hier mit Stufen ausgeglichen. Die Ulme an der Nordostecke soll ein größeres „Hochbeet“ bekommen, das mit Steinblöcken eingefasst wird, die zugleich als Sitzgelegenheit dienen können. An der Ostseite, also am Marktberg, wird der Bürgersteig verbreitert; die drei Längsparkplätze sollen erhalten bleiben. Die Gemeinderäte klärten u.a. Fragen zum Schutz der Fußgänger auf den Stufen, zum Anhalten von PKWS bei Gegenverkehr vor der Löwenbrücke und zum Platzieren des großen Trafos, der aus dem Zehentstadel ins Freie verlegt wird. Die Mehrheit wollte eine mögliche Planung der nahen Umgebung, also des Marktberges, des Graf-Ladislaus-Weges und des sog. Kerngartens lieber erst mit der späteren Planung der Hauptstraße diskutieren.

Der Zusammenschluss von Hager Geschäftsleuten, „Haag aktiv“, beantragte als Ersatz für den ausgefallenen Pfingstmarkt einen Termin für einen zusätzlichen Marktsonntag. Weil dem rechtliche Bestimmungen entgegenstehen, billigte der Gemeinderat zwar diesen Antrag, empfahl dem Vorsitzenden von „Haag aktiv“ allerdings, lieber einen Samstag mit Attraktionen als Einkaufsmagnet zu gestalten, wofür eine Förderung seitens der Gemeinde zur Verfügung stehe. Vorsitzender Thomas Sax nannte auch gleich als Termin hierfür den 17. Juli diese Jahres.

Werner Eß vom Haager Wasserwerk stellte die „Technischen Anschlussbedingungen“ für den Wasserhausanschluss vor. Die fanden allgemeine Zustimmungen. Nur der ausnahmslose Anschluss an einen  Wasserschacht wurde dahingehend geändert, dass bei bestehenden Häusern der Anschluss in den Keller gelegt werde. Weil aber die Erschließung neuer Baugebiete heutzutage von Bauträgern durchgeführt werde, bevor noch Häuser stehen, werde dort ein Wasserschacht errichtet, von dem aus das Wasser später ins Haus gelange.

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