Haag i. OB.

Kurzer Bericht zur Sitzung des Gemeinderates am 12. April 2022

Im öffentlichen Teil dieser Sitzung ging es um Feldgeschworene, die Volkshochschule, die Freiwillige Feuerwehr von Allmannsau und den Regionalplan für Südostoberbayern.

Diese Sitzung wurde vom Zweiten Bürgermeister, Stefan Högenauer, geleitet. Die Möglichkeit, Fragen an das Gremium zu richten oder Anregungen vorzutragen, wurde von keinem Besucher genutzt.

Feldgeschworene sind Mitbürger, die ehrenamtlich beim Vermessen von Grundstücken mitwirken. Haag hat 6 Feldgeschworene bestellt. Zwei davon sind inzwischen ausgeschieden. Als Nachrücker haben sich zur Verfügung gestellt die Herren Josef Wimmer aus Wimmer an der Straß und Richard Leitmannstetter aus Weihermühle. Sie wurden dann auch vom Gemeinderat bestätigt.

Die Volkshochschule im Haager Land hat in Folge der Corona-Pandemie ein Minus von 11.000 € in der Kasse. Die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden hatten vereinbart, in dieser schwierigen Zeit entsprechend der Anzahl der Kursteilnehmer aus den jeweiligen Gemeinden gemeinsam auszuhelfen. Haag steuert dementsprechend 6130 € bei. Mit dem Lob für die Leistungen der Volkshochschule verbanden die Gemeinderäte die Bitte, Sprach- und Unterstützungskurse für die Flüchtlinge aus der Ukraine anzubieten.

Bei der Feuerwehr Allmannsau steht die Wahl der Kommandanten an. Sollten die Kandidaten Heinrich Wagner und Florian Greißl ins Amt gehoben werden, können sie der Billigung durch den Haager Gemeinderat sicher sein.

Der von der Bezirksregierung vorgelegte Regionalplan will der Region 18, also den Landkreisen Mühldorf, Altötting, Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim feste Ziele vorgeben. Wenngleich die dahinter erkennbaren ökologischen Absichten gutgeheißen wurden, so störten sich die Gemeinderäte daran, dass immer mehr eigene Entscheidungsspielräume eingeengt werden. Man zeigte sich auch solidarisch mit den Nachbargemeinden, die mit weniger als 5.000 Einwohnern  laut Regierungsplan kaum mehr eigene Entwicklungsmöglichkeiten erhalten sollen. Dementsprechend wurde dann eine eigene Stellungsnahme an die Bezirksregierung formuliert.

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