Kurzer Bericht von der Gemeinderatsitzung am 13. Juli 2021

Im öffentlichen Teil dieser Sitzung ging es um die gemeindeeigenen Betriebe Wasserwerk und Freibad sowie um die Hospital- und Leprosenhausstiftung, den Friedhof, die Reiniung von Straßen und Gehwegen und schließlich um eine technische Art von Gemeideratssitzungen.

Für das Jahr 2019 belief sich die Bilanzsumme der Wasserwerke Haag auf 3,2 Mill. Euro. Es ergab sich insgesamt ein Verlust von 39.698 €. In den letzten Jahren war jeweils ein Gewinn zu verzeichnen. Weil diese Einrichtung laut Gesetz keinen Gewinn machen darf , aber auch ohne Verlust arbeiten soll, wird dies durch nachträgliche Senkung bzw. Erhöhung der Preise für Wasser und Abwasser ausgeglichen. 

Das Freibad samt Gaststätte, ebenfalls ein Berieb gewerblicher Art (BGA) der Gemeinde, hat auch im Jahr 2019 mit Verlust abeschlossen, nämlich mit fast 102.000 €. Das entspricht etwa der Höhe der vorausgegangenen Jahre. Die Bilanzsumme beläuft sich auf fast 824.000 €.

Besser ist die Bilanz der Hospital- und Leprosenhausstiftung, die von der Gemeinde verwaltet wird. Der Gesamthaushalt weist 366.410 € aus. Wichtigster Posten im Haushalt ist das von der Caritas gepachtete Altersheim.

Die schon vor einigen Monaten beschlossene Gebührenerhöhungen für den gemeindeeigenen Friedhof wurden nun förmlich in einer Satzung festgeschrieben. Wichtig war den Gemeinderäten, dass die Gebühren nur schrittweise an das allgemein für Friedhöfe geltende Niveau angeglichen werden. 

Ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes veranlasste Änderungen in der gemeindlichen Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und Sicherung der Gehbahnen im Winter. Die Gemeinderäte beschlossen u.a., dass auch weiterhin im Winter auf Gehsteigen Salz gestreut werden darf.

Debattiert wurde über die Frage, ob künftig Gemeinderatssitzungen auch online geführt werden sollen. Die Bürgermeisterin war wegen der zu erwartenden Kosten skeptisch, viele Räte verwiesen dagegen auf ungute Corona-Erfahrungen sowie darauf, dass dies Stand der Technik sei. Abschließend wurde die Verwaltung beauftragt, zunächst ein Kostenangebot einzuholen.  

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